Gasheizung Bedienungsanleitung 8523-Werra.pdf
PERFEKT
DE, AT, CH
Bedienungs- und Installationsanleitung
für NOₓ-reduzierte Allgas-Raumheizer
Gasheizautomat Außenwandanschluß Type 8523/2
Generalvertrieb in Österreich:
TGV Technische Geräte Vertrieb Ges.m.b.H. 4030 Linz, Neubauzeile 57, 070/37 21 86 TGV Technische Geräte Vertrieb Ges.m.b.H. 1220 Wien, Obachgasse 8, 01/259 80 52 Kundendienst
4030 Linz Neubauzeile 57 07 32 / 37 18 68
1220 Wien Obachgasse 8 01 / 259 80 18 056411210 - I81
Inhaltsverzeichnis
Bedienung
4
- Sicherheitshinweise ... 4
- Gerätebeschreibung ... 5
- Ausstattung ... 5
- Inbetriebnahme ... 6
- Außerbetriebnahme ... 6
- Für kurze Zeit
- Für längere Zeit
- Einstellen ... 6
- Energiesparendes Heizen ... 6
- Reinigung, Pflege ... 6
- Wartung ... 7
- Störfallhilfe ... 7
Installationsanleitung
8
- Sicherheitshinweise ... 8
- Aufstellungshinweise ... 8
- Montage ... 9
- Abmessungen
- Zubehör
- Montage des Frischluft-Abgas-Systems
- Montage des Heizgerätes
- Gasanschluß
- Gaseinstellung ... 12
- Anschlußbedingungen
- Einstell-Reihenfolge
- Funktionsprüfung
- Umstellung auf eine andere Gasart ... 14
- Düsensätze
- Austausch der Hauptbrennerdüse
- Umstellung der Kleinstellung auf ...
- Umstellung des Zündbrenners
- Nach erfolgtem Düsenwechsel
Technische Daten
16
- Düsentabelle und Düsensätze ... 16
- Einstelltabelle für Düsendruck und Gasdurchfluß ... 16
- Bescheinigung $\mathsf{NO}_{\mathsf{x}}$ ... 17
Wichtig:
Bevor Sie Ihr Gerät in Betrieb nehmen, lesen Sie bitte diese Anleitung genau durch. Sie vermeiden dadurch Bedienungsfehler, die unnötige Kundendienst-Anforderungen zur Folge haben können.
CE Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, daß die Geräte die grundlegenden Anforderungen der Gasgeräterichtlinie (Richtlinie 90/396/EWG des Rates) erfüllen
3
Bedienung
Sicherheitshinweise
⚠️ Die Installation darf nur von einem Fachmann (Vertragsinstallateur eines Gasversorgungsunternehmens) vorgenommen werden. Dieser übernimmt damit die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und für die erste Inbetriebnahme.
-
Die Oberfläche der Raumheizer-Verkleidung und vor allem die des Wärmetauschers werden sehr heiß.
-
Kleine Kinder sowie alte und gebrechliche Menschen auf die Verbrennungsgefahr aufmerksam machen und vom Heizgerät fernhalten!
-
Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb ohne sichergestellt zu haben, daß sich Kinder nicht spielenderweise an dem Gerät betätigen können. Die selbstverständlich vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen decken nicht in jedem Falle diesbezügliche Unfallmöglichkeiten ab.
-
Bei Aufstellung dieser Heizgeräte in Schulen, Kindergärten oder sonstigen Orten, wo sich o. g. Personen auch unbeaufsichtigt aufhalten können, empfehlen wir zusätzliche Schutzgitter mit ausreichend großem Austrittsquerschnitt für die Konvektionswärme anzubringen.
-
Keine Kleidungsstücke (z.B. Schuhe oder Textilien) zum Trocknen auf das Heizgerät legen!
-
Der Raumheizer darf nicht abgedeckt oder zugestellt werden. Auch dürfen keine brennbaren Gegenstände vor das Heizgerät gestellt werden. Vinyl-Tapeten im Bereich des Heizgerätes sind ungeeignet.
-
Beim Betrieb großflächiger und/oder hocherhitzter Heizgeräte kann es zur Zersetzung anhaftender organischer Staubteilchen kommen und dadurch zu anomal starker Verschmutzung der betreffenden Räume. Bitte vermeiden Sie eine zu reichhaltige Ausstattung der Räume mit Textilien, vor allem großflächigen, flauschigen Teppichen.
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Über dem Heizgerät angebrachte Regale oder Gardinen müssen einen Mindestabstand von 250 mm haben.
-
Im Strahlungsbereich vor dem Heizgerät aufgestellte Gegenstände aus brennbaren Baustoffen müssen einen Mindestabstand von 500 mm aufweisen.
-
Die gesamte Verkleidung des Raumheizers einschließlich unter Umständen vorhandener Sichtfenster ist gemäß der Prüfnorm als Arbeits- bzw. Funktionsfläche anzusehen.
-
Diese Anleitung ist Bestandteil des Gerätes. Wird das Gerät in irgendeiner Form weitergegeben, muß auch diese Anleitung weitergegeben werden.
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Gerätebeschreibung
Sie sind Besitzer eines Raumheizers geworden, der sich durch besonders schadstoffarme Verbrennung auszeichnet (=NOₓ-reduziert=). Aus Rundfunk und Presse wissen Sie, daß Stickoxide (NOₓ) die Umwelt belasten und für viele Schäden, z. B. das Waldsterben, verantwortlich gemacht werden. Ursache für die Entstehung von Stickoxiden sind hohe Verbrennungstemperaturen. Zur Reduzierung dieses Schadstoffes werden die Flammen gekühlt, ohne den Wirkungsgrad zu verringern.
Bei der Entwicklung dieses Gerätes standen nicht nur die Schadstoffreduzierung, sondern auch eine wirtschaftliche und optimale Energieausnutzung, lange Lebensdauer und nahezu absolute Sicherheit im Vordergrund. Gefertigt werden diese Geräte mit modernsten Einrichtungen und nach fortschrittlichsten Methoden. Eine laufende Sicherheitsüberprüfung jedes Einzelteiles sowie die konsequente Abschlußprüfung jedes fertigen Gerätes gehören zum Fertigungsprogramm. Damit wird Ihnen ein Höchstmaß an Qualität geboten. Der damit erreichbare Heizkomfort hält dem Vergleich mit üblichen Heizsystemen stand.
Ausstattung
1 Schauöffnung 4 Verkleidung 2 Allgasarmatur 5 Zündknopf 3 Temperaturwählknopf
- Wärmetauscher aus dickem Stahlblech, voll emailiert Schnelle Wärmeabgabe an den Raum, trägheitslos vor allem in der Übergangszeit; idealer Korrosionsschutz, dadurch eine hohe Lebensdauer; relativ geringe Heizflächenbelastung – ausgewogene Wärmeverteilung durch Strahlung und Konvektion.
- Allgasbrenner aus Edelstahl mit Keramikstäben zur Flammenkühlung, korrosionsfest mit hoher Lebensdauer.
- Allgasarmatur zur In- und Außerbetriebnahme des Gerätes mit thermoelektrischem Sicherheitsventil als Sicherheit gegen Ausströmen von unverbranntem Gas; mit eingebautem Druckregler zur exakten Einstellung der Nennwärmebelastung; mit eingebautem Thermostat zum Erreichen einer gleichmäßigen Raumtemperatur; mit modulierender Leistungsregelung, zum schnellen Aufheizen des Raumes mit großer Heizleistung und sparsamen Weiterheizen mit kleiner Leistung.
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Inbetriebnahme
- Gasanschlußhahn öffnen.
- Bedienungsknopf 1 in Zündposition ← drehen und eindrücken.
- Druckknopf 2 für die Piezzozündung ⚡ zum Zünden der Zündflamme mehrfach eindrücken bis die Zündflamme brennt. Bedienungsknopf 1 ca. 10 Sekunden eingedrückt halten.
- Bedienungsknopf 1 loslassen. Erlischt die Zündflamme, darf der Zündvorgang erst nach 3 Minuten Wartezeit wiederholt werden.
- Wenn die Zündflamme brennt, kann die Temperaturwahl vorgenommen werden. Dazu den Bedienungsknopf 1 zum Beispiel auf die Zahl 4 drehen.
Entspricht die erreichte Raumtemperatur nicht Ihren Wünschen, so können Sie durch Einstellen auf eine höhere Zahl die Temperatur erhöhen oder durch Einstellen auf eine kleinere Zahl die Temperatur absenken. Die so gefundene Einstellung kann dann immer benutzt werden.
Für die Nacht drehen Sie den Bedienungsknopf 1 auf eine kleinere Zahl zurück oder, wenn nur die Zündflamme brennen soll, auf das Symbol ⚡.
Bei Zündschwierigkeiten siehe Kapitel „Störfallhilfe“.
Außerbetriebnahme
Für kurze Zeit
- Bedienungsknopf 1 in Aus-Stellung (●) drehen und eindrücken.
Für längere Zeit
- Bei längerer Betriebsunterbrechung zusätzlich den Gasanschlußhahn schließen.
Nach dem Abschalten läßt sich der Raumheizer nicht sofort wieder in Betrieb nehmen (Wiederein- schaltsperre).
Eine Wartezeit von ca. 60 Sekunden ist einzuhalten.
⚠️ Bei Störungen die nicht selbst beseitigt werden können (siehe Kapitel „Störfallhilfe“) ist das Gerät außer Betrieb zu nehmen bis ein Fachmann die Störung behoben hat.
Einstellen
Der in der Allgasarmatur eingebaute Thermostat regelt automatisch die Raumtemperatur, die mit dem Bedienungsknopf 1 eingestellt wird.
Die angegebenen Ziffern kennzeichnen den Regelbereich des Thermostaten.
Nach kurzer Zeit werden Sie festgestellt haben, welche Einstellung Ihrem Wärmebedürfnis entspricht. Wohnlage und Bauweise des Hauses, die Größe des Raumes sowie dessen Wärmeverlust beeinflussen dies.
Deshalb können werkseitig nur Richtwerte angegeben werden, die nach unten oder oben abweichen können.
Für eine mittlere Raumtemperatur von 20 - 22 °C sollte die Einstellung 3 bis 4 des Bedienungsknopfs zutreffend sein. Höhere Zahlen entsprechen höheren Temperaturen, niedrigere Zahlen niedrigeren Temperaturen.
Die Leistung bzw. Flammengröße des Brenners wird je nach Wärmebedarf automatisch, zwischen der Klein- und Vollbrandstellung stufenlos gleitend, vergrößert oder verringert.
Übersteigt das Wärmeangebot der Kleinstellung die Anforderungen des Raumes, schaltet der Thermostat die Gaszufuhr bis auf die Zündflamme ab.
Bei erneuter Wärmeanforderung öffnet dieser zunächst die Kleinstellung, um sich dann automatisch den Erfordernissen anzupassen.
Es kann also sein, daß der Raumheizer bei Stellung 3 mit gedrosselter Leistung, in Kleinstellung oder nur die Zündflamme brennt, weil im Raum bereits die gewünschte Temperatur erreicht ist.
Zum anderen ist es möglich, daß dieser bei Stellung 1 mit voller Leistung brennt, weil der Raum nur eine Temperatur von ca. 10 °C oder weniger hat.
Durch diese Regelung werden Zünd- und Betriebsgeräusche auf ein, verglichen mit anderen Heizsystemen, Minimum reduziert. Bei der Einstellung ⚡ brennt nur die Zündflamme, die Regelung ist außer Kraft gesetzt. Die Wärme der Zündflamme bleibt jedoch dem Raum gegebenenfalls als Grundwärme erhalten.
Energiesparendes Heizen
- Zur Energieeinsparung sollte die Temperatur nachts durch Verstellen des Bedienungsknopfs abgesenkt werden.
- Werden zum Lüften der Aufstellungsräume die Fenster längere Zeit geöffnet, sollte der Bedienungsknopf auf 1 oder ⚡ gedreht werden.
Reinigung, Pflege
Bei der regelmäßigen Reinigung der Wohnung sollte ebenfalls der Staub vom Heizgerät entfernt werden. Damit wird eine unnatürliche Raumverschmutzung vermieden, wie sie in Räumen mit Polstergarnituren und Teppichen durch Abrieb von Woll- und Zellulose- teilen, die als Schwebekörper in den Konvektions- strom der Heizung gelangen, auftreten kann.
Wartung
Durch die regelmäßige Wartung des Raumheizers wird seine Betriebssicherheit gewährleistet. Wir empfehlen deshalb, die Funktion der Gasarmatur und des Brennersystems, die Dichtheit der gasführenden Teile, die Gaseinstellung und die einwandfreie Abführung der Abgase alle ein bis zwei Jahre durch einen anerkannten Vertragsinstallateur überprüfen zu lassen. Bei allen Wartungsarbeiten sind nur Originalteile des Herstellers zu verwenden.
Reparaturen an der Gasarmatur sind auf den Austausch von Baugruppen zu beschränken. Das Öffnen der Gasarmatur ist nicht zulässig.
⚠️ Bei einem Bruch eines unter Umständen vorhandenen Sichtfensters oder wenn dieses Risse aufweist, darf der Raumheizer solange nicht in Betrieb genommen werden, bis das Sichtfenster erneuert und die Brennkammer wieder geschlossen ist.
Störfallhilfe
Bevor Sie den Kundendienst rufen, überprüfen Sie bitte, ob Sie aufgrund der folgenden Hinweise die Störung selbst beheben können.
| Störung | Mögliche Ursache | Abhilfe |
|---|---|---|
| Der Raumheizer (Zündbrenner) zündet nicht. | Gasanschlußhahn geschlossen. | Gasanschlußhahn öffnen. |
| Luft in der Gasleitung. (nach längeren Betriebsunterbrechungen oder nach Neuanschluß des Gerätes) | Temperaturwählknopf längere Zeit in Zündstellung gedrückt halten. Dann den Zündvorgang wiederholen. | |
| Stecker des Zündkabels abgefallen. | Stecker aufstecken. Zündvorgang wiederholen. Dabei das Überspringen des Funkens am Zündbrenner beobachten. | |
| Zündflamme brennt. Nach dem Loslassen des Bedienungsknopfes erlischt sie sofort wieder. | Temperaturwählknopf nicht lange genug bis zum Endanschlag eingedrückt. | Zündvorgang nach 3 Minuten wiederholen. Bedienungsknopf mindestens 10 Sekunden eingedrückt halten. |
| Das Gerät knackt bzw. knistert während des Betriebes. | Normale Aufheiz- und Abkühlgeräusche des Gerätes. | Dauerheizung anstreben. (gleichmäßiges Niveau) |
Wichtig:
- Wenn Sie trotzdem für einen der aufgeführten Hinweise oder aufgrund von Fehlbedienungen den Kundendienst in Anspruch nehmen, so kann der Besuch des Kundendienst-Technikers auch während der Garantiezeit nicht kostenlos erfolgen.
- Beachten Sie deshalb konsequent unsere Bedienungshinweise in dieser Anleitung, sowie unsere Empfehlungen und Anregungen.
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Installationsanleitung
Sicherheitshinweise
⚠️ Die Installation darf nur von einem Fachmann (Vertragsinstallateur eines Gasversorgungsunternehmens) vorgenommen werden. Dieser übernimmt damit die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und für die erste Inbetriebnahme.
- Vor der Installation ist zu prüfen, ob die örtlichen Anschlußbedingungen, (Gasart und Druck) mit den Geräteeinstellungen übereinstimmen. Bei Abweichungen muß das Gerät entsprechend umgestellt werden!
- Vor der Installation sollte die Stellungnahme des zuständigen Bezirksschornsteinfegermeisters und des Gasversorgungsunternehmens (GVU) eingeholt werden.
- Beim Anschluß an das Gasnetz sind insbesondere die einschlägigen Vorschriften und Richtlinien der Institutionen des Landes zu beachten, in dem das Gerät betrieben wird. Dies sind z.B.:
für Deutschland
- DVGW-TRGI (Technische Regeln für Gas-Installationen) in der aktuellen Fassung
- TRF (Technische Regeln Flüssiggas) in der aktuellen Fassung
- die jeweilige Landesbauordnung
- die Feuerungsverordnung (FeuVO) des jeweiligen Bundeslandes.
- Gemäß der neuen (FeuVO) müssen Gasfeuerstätten oder die Brennstoffleitungen unmittelbar vor diesen Gasfeuerstätten mit einer Vorrichtung ausgerüstet sein, die im Brandfalle (Temperatur größer als 100 °C) die weitere Gaszufuhr selbsttätig absperrt (sog. „Thermische Armaturen-Sicherung“).
Installationsvorschriften für Österreich
- Bei der Installation des Gerätes in Österreich sind die ÖVGW-Richtlinien G1 (TR-Gas) und G2 (TRF-Flüssiggas) zu beachten.
- In Österreich darf das Heizgerät nur mit Erdgas H (= Geräteeinstellung Erdgas E) und Flüssiggas 50 mbar betrieben werden.
Installationsvorschriften für die Schweiz
- SVGW-Gasleitsätze G1: Gasinstallation
- EKAS-Richtlinie Nr. 1941/2: Flüssiggas, Teil 2
- Vorschriften der kantonalen Instanzen (z.B. zum Feuerschutz) sind ebenfalls zu beachten.
Aufstellungshinweise
- Vor der Installation ist zu prüfen, ob die örtlichen Anschlußbedingungen, (Gasart und Druck) mit den Geräteeinstellungen übereinstimmen. Bei Abweichungen muß das Gerät entsprechend umgestellt werden!
- Eine Aufstellung des Heizgerätes in explosions- und feuergefährdeten Räumen und Garagen ist nicht erlaubt.
- Zur linken Geräteseite ist ein Wandabstand von mindestens 200 mm einzuhalten.
- Nach rechts ist ein ausreichender Abstand für Wartungsarbeiten einzuhalten (Brennerlänge beachten). Die einzuhaltenden Abstände zur Rückwand sind den Geräteabmessungen zu entnehmen.
- Um die Abstände zu brennbaren oder empfindlichen Baustoffen zu verringern, kann gemäß Abbildung ein belüfteter Schutz aus nichtbrennbarem Material gegen die Wärmestrahlung montiert werden.
Hierbei muß sichergestellt sein, daß an den Oberflächen der sich hinter dem belüfteten Schutz befindlichen Bauteile keine höheren Temperaturen als 80 °C auftreten können.
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- Über dem Heizgerät angebrachte Regale oder Gardinen müssen einen Mindestabstand von 250 mm haben. Im Strahlungsbereich vor dem Heizgerät aufgestellte Gegenstände aus brennbaren Baustoffen müssen einen Mindestabstand von 500 mm aufweisen.
- Bei sehr empfindlichen Böden (z.B. PVC oder Holz etc.) sollte unter und vor dem Raumheizer eine entsprechende Wärmeschutzplatte angebracht werden (bis ca. 300 mm vor dem Heizgerät).
- Die gesamte Verkleidung des Raumheizers einschließlich unter Umständen vorhandener Sichtfenster ist gemäß der Prüfnorm als Arbeits- bzw. Funktionsfläche anzusehen.
Montage
Abmessungen
Zubehör *
- Abzugsrohr mit normalem Windschutz für Wandstärken bis 670 mm.
- Parterre-Schutzkorb extra tief für den normalen Windschutz (Vorschrift, wenn Verbrennungsluft- und Abgasöffnungen nicht höher als 2 m über Erdgleiche liegen).
- Holzwanddurchführung
- Wandbündige Containeraufstellung
- gesondert zu bestellen
Montage des Frischluft-Abgas-Systems
Vorbereitung
Zunächst den Mauerdurchbruch mit einem Durchmesser von 125 mm in einer Höhe von mindestens 530 mm und einem Gefälle von 1-2 % nach außen vorbereiten. Das Gefälle des Durchbruchs ist erforderlich, damit das Eindringen von Regenwasser in das Gerät verhindert wird.
Frischluftrohr
Maximale Rohrlänge: 700 mm
⚠️ Achtung: Beachten Sie beim Ablängen des Frischluftrohres, daß die Schnittkante, die gleichzeitig Dichtkante ist, mit dem Ende des Flansches abschließt.
Montage des Frischluft-Abgas-Systems mit normalem Windschutzkorb
Das Frischluft-Abgas-System ist entsprechend der Mauerstärke zu kürzen.
Als Richtmaß gilt:
Frischluftrohrlänge = Mauerstärke + 22 mm Abgasrohrlänge = Frischluftrohrlänge + 60 mm
056411210 - I81 Befindet sich der Abgasaustritt bis zu einer Höhe von 2,0 m über Erdgleiche oder an begehbaren Flächen, so ist gemäß der DVGW-TRGI bzw. DVFG-TRF ein zusätzlicher Parterre-Schutzkorb vorgeschrieben. Der Schutzkorb wird außen an der Wand befestigt und darf in keiner metallischen Verbindung mit den abgasführenden Teilen stehen.
Montage des Frischluft-Abgas-Systems mit Holzwand-Isolierteil
Wird das Frischluft-Abgas-System durch eine aus Holz oder brennbaren Stoffen bestehende Wand geführt, muß ein spezielles Isolierteil installiert werden. Es ist teleskopartig ausgebildet und für Wandstärken von 60 mm bis 120 mm bzw. 100 mm bis 220 mm variabel und kann bei dünneren Wänden gekürzt und bei dickeren verlängert werden.
Beachten Sie beim Ablängen des Frischluftrohres, daß die Schnittkante, die gleichzeitig Dichtkante ist, mit dem Ende des Spannflansches abschließen sollte.
⚠ Achtung: Beim Einbau der Holzwanddurchführung sind die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen und die TRGI in der aktuellen Fassung zu beachten
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Montage des Heizgerätes
- Rohrsystem montieren und mit einer Neigung von 1–2 % nach außen einmauern.
- Beidseitig gut verputzen und abbinden lassen.
- In der beiliegenden Anreißschablone den Kreisdurchmesser 125 mm ausschneiden.
- Schablone über das Frischluftrohr schieben.
- Befestigungslöcher (unten) anreißen.
- Schablone vom Frischluftrohr abnehmen.
- Löcher bohren und beiliegende Dübel einsetzten.
- Spannflansch ⑥ so auf das Frischluftrohr aufsetzen, daß die Spannschrauben des Flansches senkrecht untereinander liegen.
- Spannschrauben fest anziehen.
Achtung: Die Schnittkante des Frischluftrohres, die gleichzeitig Dichtkante ist, muß am Ende des Flansches abschließen oder darf nur geringfügig zurückstehen.
- Ziergitter vom Heizgerät abnehmen. Dazu ist es im unteren Bereich nach vorne zu ziehen und nach oben abzuheben.
- Heizgerät mit Dichtbund in der Geräterückwand so auf das Frischluft-Abgas-System schieben, daß sich der Abgasstutzen im Abgasrohr und der Dichtbund im Frischluftrohr zentriert.
- Spannkeil ① von oben in die Spannwinkel ③ einführen und feste nach unten drücken.
Achtung: Ist das Einschieben des Spannkeiles in die Spannwinkel nicht möglich, so ist wie folgt vorzugehen:
- Spannflansch ⑥ auf dem Frischluftrohr lösen, um 90° verdrehen und wieder festziehen.
- Spannwinkel ③ auf der Geräterückwand ebenfalls um 90° versetzen.
- Die um 90° verdrehten Befestigungslöcher sind durch Blindschrauben besetzt. Diese Blindschrauben sind nach erfolgtem Umbau der Spannwinkel in die bisherigen Befestigungslöcher gasdicht einzuschrauben.
- Nun kann der Spannkeil wahlweise seitlich von links oder rechts eingeschoben werden.
- Heizgerät mit den beiliegenden Befestigungsschrauben an der Wand befestigen. Falls erforderlich, können die beiliegenden Befestigungswinkel zwischen Oberkante der Geräterückwand und der Wand angeschraubt werden.
Gasanschluß
Beim Anschluß der Gasleitung unbedingt am Anschlußstück in geeigneter Weise gegenhalten. Nach der Installation sind alle Anschlüsse auf Dichtheit zu prüfen.
Der Geräteanschlußhahn ist an gut zugänglicher Stelle außerhalb der Geräteverkleidung anzubringen.
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Gaseinstellung
Die werkseitige Gaseinstellung ist auf dem Gasartaufkleber angegeben.
⚠️ Am Aufstellungsort ist unbedingt anhand der Angaben auf den Geräteschildern zu überprüfen, ob die örtlichen Anschlußbedingungen, Gasart und Druck mit der Geräteeinstellung übereinstimmen.
Gegebenenfalls ist eine Geräteumstellung auf diese Gasart erforderlich (siehe „Umstellung auf eine andere Gasart“).
Die Überprüfung und ggf. Korrektur der Gaseinstellung (Nennwärmebelastung) erfolgt entweder nach der Düsendruckmethode oder der volumetrischen Methode (nur bei Erdgas).
In der Regel wird die Düsendruckmethode bevorzugt, da sie hinreichend genau und sehr zeitsparend ist.
Anschlußbedingungen
Gasarten
- Mit der Erdgaseinstellung E-G20 (H-G 20) können Gasgeräte im Wobbeindex-Bereich von 11,3 bis 15,2 kWh/m³ betrieben werden*.
- Mit der Erdgaseinstellung LL-G 25 können Gasgeräte im Wobbeindex-Bereich von 9,5 bis 12,4 kWh/m³ betrieben werden*. Ob Ihr Gerät auf Erdgas LL-G 25 umstellbar ist, entnehmen Sie bitte den technischen Daten.
- Flüssiggaseinstellung B/P-G 30/31 Ob Ihr Gerät auf Flüssiggas B/P-G 30/31 umstellbar ist, entnehmen Sie bitte den technischen Daten.
- bezogen auf 15 °C, 1013 mbar
Gasart und Wobbeindex sind beim Gasversorgungsunternehmen zu erfragen.
Anschlußfließdruck
Erdgas: 17,0 mbar - 25,0 mbar
Flüssiggas: 42,5 mbar - 57,5 mbar
⚠️ Wird der zulässige Anschlußfließdruck über- oder unterschritten, darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden!
Das Gasversorgungsunternehmen bzw. der Flüssiggaslieferant ist zu benachrichtigen.
Einstell-Reihenfolge
Alle Punkte strikt in der angegebenen Folge beachten!
1. Kontrolle des Anschlußfließdruckes
- Dichtschraube »1« entfernen bzw. zurückdrehen.
- Druckmeßgerät an den Meßstutzen »2« anschließen.
- Geräteanschlußhahn öffnen.
- Gerät in Betrieb nehmen und in Vollbrand den Fließdruck messen (ggf. den Wärmefühler im Wasserbad kühlen).
Der Fließdruck muß innerhalb des angegebenen Bereiches liegen.
Ist dies nicht der Fall, darf kein Einstellen und keine Inbetriebnahme erfolgen. Das Gasversorgungsunternehmen bzw. der Flüssiggaslieferant ist zu benachrichtigen.
- Gerät außer Betrieb nehmen und Gasanschlußhahn schließen.
- Druckmeßgerät vom Meßstutzen »2« entfernen und wieder mit Dichtschraube »1« gasdicht verschließen.
2. Nennwärmebelastung einstellen
Mittels Düsendruckmethode
- Dichtschraube »3« entfernen bzw. zurückdrehen und das Druckmeßgerät an den Meßstutzen »4« anschließen.
- Raumheizer nach Bedienungsanleitung in Betrieb nehmen.
- Bedienungsknopf auf höchste Stellung drehen (ggf. den Wärmefühler im Wasserbad kühlen).
- Düsendruck entsprechend der Einstelltabelle mit der Regelschraube »5« einstellen.
Bei Flüssiggas muß der Druckregler blockiert werden. Die Regelschraube »5« ist bis zum Anschlag bzw. bis zu einem hörbaren Klicken einzuschrauben. 056411210 - I81
Mittels der volumetrischen Methode (nur bei Erdgas)
- Raumheizer nach Bedienungsanleitung in Betrieb nehmen.
- Andere Gasverbraucher außer Betrieb nehmen.
- Bedienungsknopf auf höchste Stellung drehen (ggf. den Wärmefühler im Wasserbad kühlen).
- Nach einer Betriebszeit von 10 Minuten den Gasverbrauch über einen Zeitraum von 5 Minuten ermitteln (an der Gasuhr ablesen).
- Tatsächlichen Gasverbrauch mit dem im Abschnitt „Technische Daten“ angegebenen Sollwert vergleichen.
- Falls erforderlich den Gasverbrauch mit Regelschraube »5« einstellen und den Gasverbrauch erneut kontrollieren.
3. Kleinstell-Wärmebelastung einstellen
- Bedienungsknopf langsam nach rechts drehen, bis die Flammen des Hauptbrenners erlöschen. Damit ist der Schaltpunkt „klein - aus“ ermittelt. Gehen die Flammen in kleinster Stellung nicht aus, liegt die Raumtemperatur zu niedrig. Es muß dann entweder so lange geheizt werden, bis der Raum genügend erwärmt ist, oder der Temperaturfühler ist im Wasserbad auf maximal 20 °C zu erwärmen.
- Jetzt den Bedienungsknopf langsam nach links drehen, bis die Brennerflammen wieder brennen. Der Hauptbrenner brennt jetzt in der Kleinstellung.
- Bei der Kleinstellung sollte die Wärmebelastung 25–30 % der Nennwärmebelastung betragen. Dies ist bei ca. 1/10 des Düsendruckes bei Vollbrand der Fall. Es muß sichergestellt sein, daß ein einwandfreies Überzünden in jedem Falle gewährleistet ist.
- Gegebenenfalls die Kleinstellung mit der Stellschraube »6« einstellen. (Linksdrehung vergößert, Rechtsdrehung verringert den Gasdurchlaß.)
- Gerät außer Betrieb nehmen und Gasanschlußhahn schließen.
- Druckmeßgerät vom Meßstutzen »4« entfernen und wieder mit Dichtschraube »3« gasdicht verschließen.
4. Zündflamme einstellen
Die Zündflamme muß groß genug sein, um das Thermoelement bei jeder Betriebsstellung genügend zu erwärmen und ein sicheres Überzünden zu gewährleisten.
Die Zündflammenbelastung wird durch die Zündbrennerdüse bestimmt.
Sollte die Beheizung des Thermoelementes und ein sicheres Überzünden nicht mehr gewährleistet sein, muß eine Reinigung oder gegebenenfalls auch ein Wechsel der Zündbrennerdüse vorgenommen werden.
Eine zu große Zündflamme kann mit der Einstellschraube »7« nachreguliert werden. Die Einstellschraube muß mindestens einen Gewindegang (eine Umdrehung) eingeschraubt sein.
Funktionsprüfung
- Alle Anschlüsse sind auf Dichtheit zu überprüfen.
- Verkleidung montieren
- Zünd- und Hauptbrenner zünden und Brennstabilität bei Groß- und Kleinstellung kontrollieren.
- Nach Abschluß der Arbeiten ist diese Anleitung dem Kunden auszuhändigen. Der Kunde ist über die Wirkungsweise, die richtige Handhabung und die Sicherheitseinrichtungen des Gerätes zu informieren.
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Umstellung auf eine andere Gasart
⚠ Die Gasumstellung darf nur durch einen anerkannten Fachmann durchgeführt werden. ⚠ Es dürfen nur über den Kundendienst bezogene Spezialdüsen verwendet werden. ⚠ Hinweis für den Betrieb in Österreich: In Österreich darf das Heizgerät nur mit Erdgas H (= Geräteinstellung Erdgas E) und Flüssiggas 50 mbar betrieben werden.
Düsensätze
Die verfügbaren Düsensätze und deren Bestellnummern finden Sie bei den technischen Daten.
Austausch der Hauptbrennerdüse
- Gasanschlußhahn schließen.
- Überwurfschraube an der Gasarmatur herausdrehen.
- Befestigungsschrauben des Haltebleches herausdrehen und Halteblech abnehmen.
- Düse aus dem Gerät herausziehen.
- Neue Düse ins Gerät einschieben.
- Halteblech ansetzen und die Befestigungsschrauben einschrauben.
- Überwurfschraube gasdicht anziehen.
Umstellung der Kleinstellung auf ...
...Flüssiggas
- Kleinstellschraube »6« (siehe Seite 12), durch eine Flüssiggas-Kleinstellschraube ersetzen und bis zum Anschlag fest einschrauben.
...Erdgas
- Kleinstellschraube »6« (siehe Seite 12), durch eine Erdgas-Kleinstellschraube ersetzen und bis zum Anschlag fest einschrauben.
Umstellung des Zündbrenners
Die Abbildung zeigt den Zündbrenner (Beispiel) mit den Anschlüssen.
Eine Dichtung zwischen Zündbrenner und Heizkörper gewährleistet die Abgasdichtheit.
Bei dem Austausch der Zündbrennerdüse ist wie folgt vorzugehen:
- Überwurfschraube »10« herausdrehen.
- Düse »11« mit einem Streichholz oder dergleichen herausnehmen.
- Neue Düse einsetzen (Kennzahl beachten).
- Überwurfschraube wieder gasdicht verschrauben.
Nach erfolgtem Düsenwechsel
- Beigefügten Aufkleber auf den bisherigen Gas-art-Aufkleber kleben.
- Dichtprüfung durchführen.
- Anschlußfließdruck kontrollieren.
- Nach Umstellung auf Erdgas das Gerät nach der Düsendruckmethode bzw. der volumetrischen Methode einstellen.
⚠️ Nach Umstellung auf Flüssiggas ist der Druckregler in der Gasregelarmatur wie folgt zu blokkieren: Die Einstellschraube »5« ist bis zum Anschlag bzw. bis zu einem hörbaren Klicken einzuschrauben.
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Technische Daten
⚠️ Hinweis für den Betrieb in Österreich: In Österreich darf das Heizgerät nur mit Erdgas H (= Geräteinstellung Erdgas E) und Flüssiggas 50 mbar betrieben werden.
| Typ 8523/2 | |
|---|---|
| Produkt-Identnummer | CE-0085BL0533 |
| Erdgas | Gewinde R ½" |
| Flüssiggas | 12x1 mm |
| Eigengewicht | 16 kg |
| Nennwärmeleistung | 2,0 kW |
| Nennwärmebelastung | |
| (bezogen auf Heizwert H_{i}) | 2,44 kW |
Düsentabelle und Düsensätze
| Gasart | Typ 8523/2 | |
|---|---|---|
| Erdgas E 20 mbar (G 20) | ||
| AT, CH: H 20 mbar | ||
| Wobbeindexbereich | ||
| W_{s} = 11,3 – 15,2 kWh/m³ | Hauptbrennerdüse Kennzahl * | 140 |
| Kleinstellschraube Kennzahl * | 90 | |
| Zündbrennerdüse (SIT) | ||
| Kennzahl (Junkers) | 37 | |
| Düsensatz Bestell-Nummer | 48 | |
| Düsensatz Bestell-Nummer | ES 00490320 | |
| Erdgas LL 20 mbar (G 25) | ||
| nur DE | ||
| Wobbeindexbereich | ||
| W_{s} = 9,5 – 12,4 kWh/m³ | Hauptbrennerdüse Kennzahl * | 150 |
| Kleinstellschraube Kennzahl * | (90) regelbar | |
| Zündbrennerdüse (SIT) | ||
| Kennzahl (Junkers) | 37 | |
| Düsensatz Bestell-Nummer | 48 | |
| Düsensatz Bestell-Nummer | ES 00491330 | |
| Flüssiggas B/P | ||
| 50 mbar (G 30/31) | Hauptbrennerdüse Kennzahl * | 70 |
| Kleinstellschraube Kennzahl * | 40 | |
| Zündbrennerdüse (SIT) | ||
| Kennzahl (Junkers) | 20 | |
| Düsensatz Bestell-Nummer | 42 | |
| Düsensatz Bestell-Nummer | ES 00490330 |
- Düsendurchmesser in hundertstel Millimeter (z.B. 240 = Ø 2,4 mm)
Einstelltabelle für Düsendruck und Gasdurchfluß
| Gasart | Typ 8523/2 | |
|---|---|---|
| Erdgas E 20 mbar (G 20) | Düsendruck | 9,2 mbar |
| Heizwert H_{i} = 34,02 MJ/m³ | ||
| Wobbeindex W_{s} = 50,72 MJ/m³ | Durchflußmenge Gas | 0,26 m³/h |
| 4,3 l/min | ||
| Erdgas LL 20 mbar (G 25) | ||
| nur DE | Düsendruck | 10,4 mbar |
| Heizwert H_{i} = 29,25 MJ/m³ | ||
| Wobbeindex W_{s} = 41,52 MJ/m³ | Durchflußmenge Gas | 0,30 m³/h |
| 5,0 l/min | ||
| Flüssiggas 50 mbar (G 30) | Durchflußmenge Gas | 0,19 kg/h |
| Heizwert H_{i} = 45,65 MJ/kg | ||
| Wobbeindex W_{s} = 87,33 MJ/m³ |
Alle Angaben für den Heizwert Hi, Wobbeindex Ws und den Anschlußwert (Durchflußmenge) beziehen sich auf 15 °C, 1013 mbar, trockenes Gas.
056411210 - I81 Bescheinigung NOₓ
GASWÄRME-INSTITUT E.V. ESSEN
DVGW
Prüflaboratorium Test laboratory Laboratoire d'essai
GWI
Bestätigung
Ergänzungsblatt
Zu den Installationsanleitungen für
PERFEKT Gasraumheizer
Typ 8523/2
Hiermit wird bestätigt, daß die Emissionswerte vorgenannter Außenwand – Gasraum-heizer (bei Nennwärmebelastung mit Prüfgas G 20) 150 mg/kWh Stickoxid (NOₓ) und 100 mg/kWh Kohlenmonoxid (CO), gemessen in luftfreiem, trockenen Abgas, nicht überschreiten.
Damit gilt die Forderung, lt. DVGW-TRGI 86/96, Abschnitt 5.6.4.5.2, Seite 74, als erfüllt.
Die Einhaltung der o.g. Emissionswerte wird bestätigt.
D-45356 Essen, 28.01.02
AZ.: 135545T0
Gaswärme-Institut E.V. Essen
Bearbeiter:
056411210 - I81 056411210 - I81 056411210 - I81 19 PERFEKT
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056411210-181_
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